365 Tage Rennradwetter

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Alles nur Luft – Welche Widerstände es beim Rennrad fahren gibt?

Es wird viel über das Gewicht eines Rennrads geschrieben, diskutiert und optimiert und es gibt wohl kaum einen Rennradfahrer, der nicht auf die Grammzahlen bei der Auswahl des neuen Equipments schaut. Aber bringen 300g weniger Gewicht am Rad tatsächlich den oft teuer erkauften „Wettbewerbsvorteil“?

„Roadbike“-Ausgabe 10/17 hat einen absoluten Eye-Opener veröffentlich und die Antwort auf die obige Frage vorab: Nein, Gewicht ist nicht das ausschlaggebende Kriterium um wirklich schnell unterwegs zu sein. Es ist der LUFTWIDERSTAND!

5 Dinge über Cyclocross

Diesen Winter war es soweit, ich wollte und musste etwas gegen das Winter-Down unternehmen und das musste über die normalen Rollen-Kilometer hinausgehen. Spinning im Fitnessstudio? Ehrlich nicht mein Ding! Rennrad auf der Straße bei Schnee? Nur bedingt empfehlenswert. Die/meine Lösung: ein Cyclocrosser!

Daher 5 Dinge über Cyclocrosser:

  1. Der Preis ist heiß. Kosten „normale“ Rennräder bereits eine Menge Geld, so sind Cyclocrosser nochmals in einer anderen Liga. Mit einer ordentlichen Ausstattung (z.B Ultegra) muss man locker 500-800€ mehr hinlegen als bei einem RR.
  2. Canti oder Disc. Eigentlich gibt es keine ordentlichen Cyclocrosser mit Cantileverbremsen (mehr). Disc scheint hier der Standard zu sein. Schade, denn für einen zweiten Laufradsatz für die Straße braucht man dann eben identische Systeme und kann nicht mal so schnell durchwechseln.
  3. Schnee, sicher! Bin ich nie mit dem Rennrad im Schnee gefahren (Sturzgefahr!!!), so gab es mit dem Cyclocross kein halten mehr. 20 Zentimeter Neuschnee, kein Problem! Insofern für mich die top Lösung für den Winter.
  4. Verschleiß und Pflege. Gilt es beim Rennrad Hauptsächlich Staub zu beseitigen und den Antrieb ordentlich zu warten, so kommt beim Cyclocross doch eine Menge mehr Dreck und dadurch auch viel Verschleiß auf Antrieb und Bremsen. Nach ca. 4-5 Monaten war der erste Wechsel fällig und ich befürchte dass die Laufräder auch nicht ewig halten.
  5. Unterschiede zum Rennrad. Angefangen bei der kürzeren Rahmengeometrie über die Bremsen bis hin zur Kurbel, ein Cyclocross ist (k)ein Rennrad wie gewohnt. Es ist definitiv das universellere Rennrad, 150 Kilometer würde ich dennoch nicht damit fahren.

5 Dinge über Radtraining auf Mallorca

Ich bin vorgestern von einem einwöchigen Radtraining von Mallorca zurückgekehrt und die Eindrücke sind beeindruckend gewesen. So einen Saison-Start hatte ich noch wie weil?

5 Dinge über Radtraining auf Mallorca:

  1. Optimale Temperaturen für den Saison-Start. Mit durchschnittlich 20-25 Grad und Sonnenschein ist der April der beste Monat um auf Mallorca die Rennrad Saison zu beginnen. Fährt man hier noch in langer Hose herum, geht es auf den Balearen bereits im kurzen Trikot gut los (zumindest am Nachmittag).
  2. Rennradfahrer in Massen. Ich habe ausserhalb einer Rennrad-Veranstaltung noch niemals so viele Rennradler auf einem Haufen gesehen! Besonders rund um Allcudia ist die Dichte so hoch, dass man keine Strasse ohne Rennradfahrer findet. Besonders extrem ist der Col de sa Bataia, der nur am frühen Morgen einsam zu befahren ist.
  3. Mit oder ohne eigenes Rennrad. Es gibt diverse Anbieter für Rennrad-Verleih und mit einer Reservierung von Zuhause aus bekommt man immer das passende Bike. Die Räder sind ok jedoch so, dass auch der 130-Kilo-Mann fahren kann. Leichte Laufräder sind anders!
  4. Hohe Berge und steile Pässe inklusive. Der Grossteil der Kilometer fährt man in der Ebene zwischen Allcudia und Palma de Mallorca. Die Bergkette im Norden von Mallorca bietet jedoch mit Coll de Sóller, Coll de Cals Reis oder Coll de sa Bataia hervorragende Pässe mit teilweise über 13 Km länge. Fast Alpen-Feeling!
  5. Ohne Vorbereitung für die Vorbereitung geht’s nicht. Das gros der Radler pedaliert eher gemütlich über die Insel, will man jedoch einen echten Trainingseffekt mit nach Hause nehmen sollte man mindestens 500-1000 Km in den Beinen haben. So präpariert kann man in einer Woche gute 500-800 Km seinen Jahreskilometern hinzufügen.

Ein Radtraining auf Mallorca gehört zu den besten und bei gutem Wetter auch schönsten Saison-Starts überhaupt. Bucht man frühzeitig und günstig, so kommt man sogar mit 500-700€ inklusive Flug und Rad für eine Woche zurecht!

Tour: Von Zürich nach Konstanz (Feierabend-Ausfahrt)

Kurzbeschreibung

Zürich liegt 75 Km vom Bodensee und Konstanz entfernt, die ideale Trainingsdistanz um nach der Arbeit „mal schnell“ nach Hause zu radeln. Leider ist die Gegend rund um das Zürich Umland stark befahren, so dass ich euch heute eine Tour vorstelle, die bis Frauenfeld auf ruhigeren Straßen unterwegs ist.

Streckenführung & Höhenprofil

Rennrad Rollentraining und der Pace-Wert

Der Pace-Wert ist ja bekanntlich ein Wert für Geschwindigkeits-Angaben für Rennradfahrer und Läufer.

Er besagt nichts anderes als die Zeit, die man gebraucht hat, um einen Kilometer zurückzulegen. Ein Pace von 3 bedeutet also, dass man 3 Minuten gefahren / gelaufen ist und dabei 1 Kilometer Strecke zurückgelegt hat. Andersherum bedeutet das dann auch, dass 60 Minuten / Pace 3 = 20 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ergibt.

Ok, soweit so gut, aber wie ist das beim Rennrad Rollentraining? Ist ein Training von 30 Km Strecke auf der Rolle genau das selbe wie 30 Km im Freien?

Der Radklamotten Guide – Anziehen was zum Wetter passt!

Es gibt Schönwetter-Fahrer und diejenigen, die 365 Tage im Jahr auf dem Rennrad unterwegs sind. Doch allen Rennradfahrern stellt sich immer wieder die Frage, was ziehe ich bei diesem Wetter an? Ist man zu warm eingepackt schwitzt man schnell und unnötig, zu leichte Kleidung birgt die Gefahr des Auskühlens.

Hier gibt es den ultimativen Radklamotten-Guide zu jeder Temperatur und jedem Wetter!

5 Dinge über das Training in der Gruppe

Die meisten Rennradler trainieren allein und eher selten sieht man mal eine Gruppe (>= 3 Radler) und dann sind diese häufig aus dem Vereinsbereich. Warum ist das so?

5 Dinge über das Training in der Gruppe:

  1. Allein mit sich sein gehört einfach dazu! Ich fahre unter anderem Rennrad, weil ich hier über Stunden mit mir allein bin, meinen Kopf frei bekomme und nach dem Training mit vielen (neuen) Eindrücken viel entspannter in den Alltag gehen kann. In einer Gruppe ist man nicht allein ;-).
  2. Der innere Schweinehund lässt sich in der Gruppe viel besser zur Strecke bringen. Trifft man sich regelmäßig besteht ein gewisser Gruppendruck am Training teilzunehmen und auch auf den Touren selbst ist ein Druck manchmal nicht schlecht. Hätte man diesen Berg alleine wirklich angegangen?
  3. Inhomogene homogene Gruppen sind wichtig und die Vielfalt in der Gruppe zählt. Das heißt, dass es ruhig stärkere und schwächere Fahrer, Bergziegen und Zeitfahrer in einer Gruppe geben darf. So kommt Abwechslung rein, man fährt nicht immer die selben Strecken und kommt aus der eigenen Komfortzone heraus.
  4. Respekt für die Leistung eines jeden Einzelnen sollte der Maßstab der Gruppe sein. Fährt man nur unter dem Konkurrenzgedanken oder dafür es den anderen „zu zeigen“ wird die Gruppe nicht lange bestehen. Es macht jedem nur Spaß wenn er das Gefühl hat unabhängig seines Trainingslevels aufgenommen zu sein.
  5. Gemeinsame Ziele stecken verbindet ungemein, denn diese Ziele nivellieren die Gruppe. Die Starken müssen sich zurücknehmen, die Schwächeren die Herausforderung annehmen. Was gibt es besseres als gemeinsam ein Jedermann-Rennen oder eine tolle Alpenausfahrt gemeistert zu haben?

Meine Empfehlung: Fahrt alleine (macht ihr wahrscheinlich ja so oder so) und sucht euch dennoch auch ein paar Leute zur gemeinsamen Ausfahrt. Mein Verhältnis Allein:Gruppe liegt bei 5:1

5 Dinge über das Saisonende

Die Tage werden kürzer und eine Ausfahrt nach der Arbeit endet fast zwangsläufig im Dunkeln. Spätestens beim den ersten reifglatten Straßen oder dem ersten Schnee ist Ende mit der Radsaison.

5 Dinge über das Saisonende:

  1. Das Ende ist nicht das Ende, denn wer weiß ob man nicht im späten Oktober oder doch noch im November oder sogar noch im Dezember den einen oder anderen schönen Tag für eine letzte Ausfahrt findet.
  2. Das Rennrad will gepflegt sein und besonders nach einer letzten Herbstausfahrt ist das Rad schmutzig und nass. Vor dem Winterschlaf muss das Rad gründlich gesäubert, alle beweglichen Teile mit Kriechöl behandelt, die Kette geölt und je nach Können Steuersatz und weitere Lager abgeschmiert werden. Ein Radständer sorgt für belastungsfreien Stand der Laufräder über die kommenden 2-3 Monate.
  3. Kontrolliert Gewicht halten ist jetzt notwendig. Die Muskeln bauen sich leider ab, Fett dagegen lagert sich ein. Da passiert es schnell, dass man zuerst scheinbar gleich viel wiegt und dann plötzlich mit 2 Kilo über Normal Null dasteht. Regelmässig auf die Körperfettwaage macht wachsam.
  4. Alternative Sportarten suchen ist einer der wichtigsten Punkte. Denn es ist weder gesund von Maximalleistung auf Null zu reduzieren noch wird der Saisonstart im kommenden Frühjahr ohne Zwischentraining leichter.
  5. Einfach mal entspannen muss auch gelernt sein. Nach mehreren 1000 Jahreskilometern sollte man dem Körper auch mal eine Auszeit gönnen, ihn regenerieren lassen und sich was gutes tun. Geht doch mal in die Sauna oder zur Massage!

Tour: Dornbirn – Furkajoch (Westanfahrt) – Schnepfau – Lochenpass – Dornbirn

Kurzbeschreibung

Vom breiten Rheintal bei Dornbirn ausgehend erklimmt man mit Furkajoch, Schnepfegg und dem Lochenpass (Bödele) über 2000 Hm auf einer fast 100 Km langen Rundfahrt. Die Aussichten sowohl ins Rheintal, das Appenzeller Land und dem nahen Bodensee sind genauso schön wie die in den Bregenzer Wald hinein, Abwechslung pur! Außerdem gehört das Furkajoch mit teilweise über 14% Steigung zu einem der harten Alpenpässe.

Streckenführung & Höhenprofil

Tour: Flache 100 Km um den Untersee

Kurzbeschreibung

Mit knapp 600 Hm auf 100 Km gehört diese Tour zu den flachen Runden am Bodensee. Dafür kommt man jedoch einmal um den gesamten Untersee am Schweizer Ufer, über die Halbinsel Höri und das deutsche Ufer zwischen Radolfzell und Konstanz.

Streckenführung & Höhenprofil

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